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Antioxidantien-Supplementierung und sportliche Leistung: Das offizielle ISSN-Positionspapier 2026

Updated: 31. Juli 2026
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Die International Society of Sports Nutrition (ISSN) hat offiziell ihr aktualisiertes Positionspapier 2026 zur Rolle von Nahrungs-Antioxidantien bei Bewegung und sportlicher Leistung veröffentlicht. Die umfassende Übersicht wurde von einem Team führender Bewegungswissenschaftler verfasst, darunter Drew E. Gonzalez, Broderick L. Dickerson, Brandon M. Roberts und Kollegen.

Dieses Dokument liefert eine evidenzbasierte Synthese zur Beantwortung einer zentralen Frage unter Sportlern und Fitnessbegeisterten: Sollten Sportler Antioxidantien-Supplemente (wie Vitamin C, Vitamin E, Polyphenole usw.) einnehmen?

1. Das Konzept der Hormesis: Reaktive Sauerstoffspezies sind nicht rein schädlich

Historisch wurden reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies (ROS/RNS), die bei körperlicher Anstrengung entstehen, ausschließlich als schädliche freie Radikale betrachtet, die Zellschäden und Muskelkater verursachen. Die ISSN betont jedoch das Prinzip des Redox-Gleichgewichts, das auf Hormesis beruht:

2. Das Risiko supraphysiologischer Dosen

Eine Kernaussage des ISSN-Positionspapiers 2026 ist, dass eine hochdosierte Antioxidantien-Supplementierung Trainingsanpassungen abschwächen kann:

3. Praktische Empfehlungen der ISSN

Die ISSN skizziert eine gezielte, individualisierte Strategie:

Primärstrategie: ein „Essen zuerst"-Ansatz

Die ISSN empfiehlt, dass Sportler ihren Antioxidantienbedarf hauptsächlich über eine abwechslungsreiche Ernährung mit vollwertigen Lebensmitteln decken, einschließlich Obst, Gemüse, Nüssen und Vollkornprodukten. Vollwertige Lebensmittel liefern eine natürliche Matrix aus Pflanzenstoffen, die synergistisch wirken, ohne die Redox-Homöostase zu stören.

Wann ist eine gezielte Supplementierung gerechtfertigt?

Eine exogene Antioxidantien-Supplementierung sollte nur unter bestimmten Umständen in Betracht gezogen werden:

  1. Diagnostizierter Mikronährstoffmangel: wenn eine klinische oder ernährungsbezogene Untersuchung einen spezifischen Mangel bestätigt.
  2. Hohe Wettkampfdichte / Gewichtmachen: bei schnellen mehrstufigen Turnieren, kontrollierten Übertrainingsphasen oder akuten Gewichtmach-Phasen in Kampfsportarten.
  3. Extreme Umgebungen: Training oder Wettkampf in großer Höhe oder in stark verschmutzten Umgebungen, in denen der oxidative Stress die natürliche Anpassungsfähigkeit übersteigt.

4. Kernaussagen

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Referenz: Journal of the International Society of Sports Nutrition (JISSN), Positionspapier: Effects of Dietary Antioxidants on Exercise and Sports Performance (2026).

Quelle: Journal of the International Society of Sports Nutrition (JISSN)