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Antioxidantien-Supplementierung im Sport: Das neue offizielle ISSN Position Stand (2026)

Updated: 22. Juli 2026
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Die Internationale Gesellschaft für Sporternährung (International Society of Sports Nutrition - ISSN) hat ihr aktualisiertes Position Stand für 2026 zur Rolle von Antioxidantien bei körperlicher Aktivität und sportlicher Leistung veröffentlicht. Die wissenschaftliche Bewertung wurde von einem führenden Expertenteam um Drew E. Gonzalez, Broderick L. Dickerson, Brandon M. Roberts und Kollegen durchgeführt.

Video: Dr. Layne Norton (Biolayne) erklärt mehr zu diesem Thema (YouTube).

Diese Stellungnahme bietet eine evidenzbasierte Zusammenfassung zu einer zentralen Frage im Sport: Sollten Sportler und Fitness-Enthusiasten Antioxidantien-Präparate (wie Vitamin C, Vitamin E, Polyphenole etc.) einnehmen?

1. Das Konzept der Hormesis: Freie Radikale sind nicht nur schädlich

Früher wurden reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies (ROS/RNS), die beim Training entstehen, ausschließlich als schädliche freie Radikale betrachtet. Die ISSN hebt jedoch das Prinzip der Redox-Balance (Redox balance) auf Basis der Hormesis hervor:

2. Das Risiko hochdosierter Nahrungsergänzung

Eine Kernbotschaft der ISSN-Stellungnahme 2026 lautet: Hochdosierte Antioxidantien-Supplementierung kann Trainingsanpassungen abschwächen (blunt):

3. Praktische Empfehlungen der ISSN

Die ISSN empfiehlt eine individuell angepasste Strategie:

Erste Priorität: Der « Food-First »-Ansatz (Ernährung vor Nahrungsergänzung)

Die ISSN rät Sportlern, ihren Antioxidantienbedarf primär über eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Nüssen und Vollkornprodukten zu decken. Natürliche Lebensmittel liefern ein Synergieeffekt-Netzwerk an sekundären Pflanzenstoffen, ohne die Redox-Homöostase zu stören.

Wann ist eine gezielte Einnahme sinnvoll?

Eine exogene Nahrungsergänzung mit Antioxidantien sollte nur in spezifischen Ausnahmesituationen erwogen werden:

  1. Diagnostizierter Mikronährstoffmangel: Wenn ein klinischer oder ernährungsbezogener Befund vorliegt.
  2. Hohe Wettkampfdichte / Gewichtsreduktion: Bei mehrtägigen Turnieren mit mehreren Wettkämpfen pro Tag oder beim Abkochen im Kampfsport.
  3. Extreme Umweltbedingungen: Training in großer Höhe oder bei hoher Luftverschmutzung.

4. Fazit für die Praxis

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Quelle: Journal of the International Society of Sports Nutrition (JISSN), Position Stand: Effects of Dietary Antioxidants on Exercise and Sports Performance (2026).

Quelle: Journal of the International Society of Sports Nutrition (JISSN)

Fitness- & Ernährungsassistent — Wellness Digest